„Negative Campaigning“ ist omnipräsent und erschreckend effizient

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Dr. Louis Perron
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Viele Menschen in Europa meinen, die Fernsehwerbung mit frontalen Angriffen sei eine amerikanische Eigenheit. In der Tat läuft «Negative Campaigning» in den USA sehr explizit und direkt zwischen den Kandidaten. Der Löwenanteil der politischen TV-Spots besteht aus Angriffen auf den Gegner. Nur weil es das bei uns so nicht gibt, heisst es aber nicht, dass es kein „Negative Campaigning“ gäbe. Ganz im Gegenteil. Es findet einfach häufig indirekt via Medien statt.

Denken Sie zum Beispiel an die Fälle Geri Müller, Jonas Fricker, Hans Fehr, Roman Burger, Claudia Nielsen, Yannick Buttet, Bruno Zuppiger, Carlo Conti, Géraldine Savary oder Pierre Maudet. Wer sich die Fälle auf der Zunge vergehen lässt, merkt bald: Während die Stimmbevölkerung in den USA mittlerweile eher abgestumpft auf die zahlreichen Angriffe reagiert, ist es bei uns eigentlich erschreckend effizient. Und auch in Deutschland, Österreich und Frankreich werden politische Karrieren innerhalb von Wochen beendet. Manchmal wegen Bagatellen und losgelöst von juristischen Fakten.

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