Umfrage: Gerade mal 16% halten Kramp-Karrenbauer für eine gute Wahl als Verteidigungsministerin

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Dr. Louis Perron
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Als Bundeskanzlerin Angela Merkel den Parteivorsitz abgab, wollte die CDU unabhängiger von der Regierung politisieren. Von daher macht es wenig Sinn, die neue Parteivorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer bei der erstbesten Gelegenheit in die Regierung zu holen. Gemäss einer neuen Umfrage (ARD-DeutschlandTrend, durchgeführt von Infratest dimap) quittieren die Deutschen das entsprechend: Gerade mal 16% der Befragten halten AKK für eine gute Wahl. Die einst stolze Union, die notabene noch bei der vorletzten Bundestagswahl an der absoluten Mehrheit vorbeischrammte, liegt mittlerweile in der Sonntagsfrage gleichauf mit den Grünen bei 26%. Deutschland sollte sich ernsthaft eine Amtszeitbeschränkung für Kanzlerinnen und Kanzler überlegen. Ein Kunde von mir (ein Gouverneur) sagt richtigerweise: Was immer man in einer Exekutive für sein Land, seine Provinz oder seine Stadt erreichen will, sollte man in acht (maximal zwölf) Jahren schaffen. Nachher geht es meistens nur noch um den Erhalt und die Verwaltung der Macht. Nach fast vierzehn Jahren an der Macht hat absolut jede und jeder seine Position in Regierung und Partei dank Angela Merkel. Da gibt es einfach zu wenig Widerspruch und zu wenig frische Ideen.

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