IKEA kaufte gestern die Titelseite von 20 Minuten. Dabei machte die Firma aber nicht Werbung für ihre Möbel, sondern für den Vaterschaftsurlaub. In der Vergangenheit haben sich vor allem Firmen in Abstimmungskämpfe eingeschaltet, die von einer Vorlage direkt betroffen waren. Insofern ist das relativ neu, denn IKEA geht es dabei offensichtlich auch um Imagepflege. Anfang Jahr hatte sich Coca-Cola für mehr Vielfalt engagiert, just zum Zeitpunkt als die Schweiz über ein Diskriminierungsverbot aufgrund der sexuellen Orientierung abgestimmt hat. Der Trend kommt aus den USA. Dort ist es schon eine Weile in für Firmen, sich politisch zu äussern. Das haben wir beispielsweise auch im Zusammenhang mit der „Black Lives Matter“-Bewegung gesehen. Mein Interview zum Thema gestern in der Zeitung 20 Minuten.
IKEA macht Werbung für den Vaterschaftsurlaub – mein Interview auf 20 Minuten

Dr. Louis Perron

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