Joe Biden tritt noch einmal an

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Dr. Louis Perron
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In einer Videobotschaft hat Joe Biden gestern angekündigt, was allgemein erwartet wurde: Er tritt bei den Präsidentschaftswahlen vom nächsten Jahr noch einmal an.

Die Ankündigung hat unter anderem auch formelle Gründe. Er muss offiziell Kandidat sein, um Spenden zu sammeln und Leute wie mich einzustellen.

In der Demokratischen Partei gibt es sicher viele Politikerinnen und Politiker, die selber gerne ins Weisse Haus einziehen würden. Doch der Königsmord, also den amtierenden Präsidenten in der Vorwahl angreifen, will bis jetzt niemand aus der ersten Reihe.

Joe Biden positioniert sich klar für eine Kampagne gegen Donald Trump. Das ist für Biden auch ideal, denn er kann argumentieren, dass er Trump ja bereits einmal besiegt hat. Warum könnte er diese Leistung nicht wiederholen?

Im Durchschnitt aller Umfragen liegt die Zustimmungsrate zur Amtsführung von Joe Biden bei 42%. Damit liegt er ähnlich wie zum gleichen Zeitpunkt Ronald Reagan und Barack Obama. Beide wurden wiedergewählt. Ähliche Ratings hatten aber auch Donald Trump und Jimmy Carter, welche beide die Wiederwahl verloren.

Das Video ist übrigens sehenswert und erinnert von der Machart her an diejenigen von Barack Obama. Sie finden es hier.

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