Jung vs. alt bei Wahl- und Abstimmungskampagnen

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Dr. Louis Perron
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Etwa jeder zweite Kunde erzählt mir, dass er die Jungen und die Nichtwähler mobilisieren möchte. Nichtwähler gibt es in der Tat viele, aber es ist nicht so, dass einfach noch niemand auf die Idee gekommen wäre. Nichtwähler sind eine heterogene Gruppe und es gibt zahlreiche Gründe, warum sie eben (meistens) nicht wählen und abstimmen. Betreffend junge Wähler ist es so, dass es in der Tat Kampagnen gibt, die diese effizient erreicht haben. Die Präsidentschaftskampagne von Barack Obama kommt etwa in den Sinn. Aber das sind Ausnahmen. In der Schweiz steigt die Stimmbeteiligung grundsätzlich bis zum Alter von 70 Jahren an. Warum eine Kampagne also unbedingt auf eine schwer zu erreichende, unzuverlässige Gruppe ausrichten? Die Schriftgrösse im Kampagnenmaterial erhöhen wäre einfacher und effizienter.

PS: Mit jung meine ich in der Politik unter 40.

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